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Olympische Winterspiele 2022 – Norwegen

Zurück zu den Wahlen: Parallel zu den Parlamentswahlen durften die Einwohner von Oslo auch wählen ob die Olympischen Winterspiele 2022 in Oslo arrangiert werden sollen. Dieses Event soll laut Berechnungen über 30 Milliarden Kronen (ca. 4 Milliarden EURO) kosten.
Die Stimmen wurden parallel zur Parlamentswahl abgegeben. 173.000 möchten die Olympischen Spiele arrangieren und 141.000 sind dagegen. Nun wird das Parlament abstimmen und einen Antrag für die Spiele stellen müssen.

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Bayern Fans protestieren gegen Montagsspiel

Mitten in der Südkurve, rangten mehrere Banner, in der Luft.Mit einer groß angelegten Choreo protestieren Bayern-Fans gegen Bundesliga Spieltage am Montag. Fanunfreundliche Zeiten und Tage, wollen die Fans nicht dulden und mit sich machen lassen.

Hört an sich in der Bundesligaszene um, so ist keiner für eine Zersplitterung der Spieltage, doch im Angesicht des TV Deals, muss man den Anbietern entgegen kommen um mehr Geld zu generieren. Doch auf Kosten der Fans? Viel Unmut macht sich breit und mehrere Fans, von unterschiedlichen Vereinen, sind der selben Meinung. Die Bundesliga mit Montagsspielen ist nicht tragbar und Fanfreundlich.

Die DFL äußerte sich dazu, das es nur 5 Spiele pro Jahr betrifft und das es meist die Europa League Teilnehmer, treffen würde. Aber wie erklärt man den Fans, sich Montag extra Urlaub zu nehmen und Dienstag. Das wird für viele einfach nicht machbar sein und damit wäre ein Zuschauerrückgang zwangsläufig die Folge.

Das Ziel ist es, die 1 Milliarde Marke zuknacken und noch mehr.
Die Ausschreibung läuft derzeit für die TV Rechte ab 2017. Verschiedene Modelle sind auch im Gespräch. Man darf gespannt sein, ob die Vereine sich gegen die Fans stellen um mehr TV Gelder zu kassieren.

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BVB Fans mit Plakat gegen Götze

Eine Personalie, beschäftigt derzeit die Fußball Medienlandschaft besonders. Wird Mario Götze zum BVB zurückkehren?

Sollte Borussia Dortmund ernsthaft mit den Gedanken spielen, wird der Gegenwind der Fans riesig sein. Mit einem riesen Plakat: Mailand oder Madrid – Hauptsache nicht Dortmund – Verpiss dich Götze. Zeigten die Fans ihre klare Position. Die Verantwortlichen der Borussia aus Dortmund,möchten sicher nicht, Ihre Fans herausfordern und deren Unmut zuziehen.

Gerade die Ultras,positionieren sich deutlich. Was man auch aus vielen Meinungen heraus hört,verzeiht man Götze einfach nicht, das er den BVB über den Klee gelobt hat und wie geil der Verein doch sei und kurze Zeit später, war er beim größten Konkurrenten angestellt.

Doch nimmt man es sportlich,wäre Götze sicher eine Bereicherung für die Borussia, gerade wo von vielen anderen europäischen Spitzenclubs,die Scouts regelmässig in Dortmund auf der Tribüne sitzen. Geld wäre im Sommer, dann wohl nicht mehr das Problem.

Man darf gespannt sein, zu dem Götze nun auch wieder mehr Einsatzzeiten anscheind bekommen wird, beim FC Bayern München. Wie sich seine Form entwickelt und ob er ein klares Bekenntnis, zum FC Bayern München abgibt oder dann doch im Sommer, ein neues oder altes Ziel ansteuern möchte. Bislang äußerte sich der Spieler Götze, selbst noch gar nicht zu dem Thema.

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Super Bowl – Vince Lombardi Trophy

Der Super Bowl ist nicht nur das Endspiel im American Football, sondern ein Ereignis, das auch Menschen zusammenbringt, die sich nicht unbedingt für Football interessieren. Selbst wenn Du nicht an Football interessiert bist, wird Dir der Super Bowl Freude bereiten. Denn auch wenn das Spiel langweilig ist, gefeiert wird immer beim Super Bowl.

So gibt es beispielsweise die Super Bowl Show in der Halbzeit. Dort sind schon Musiker wie Prince, Justin Timberlake, Paul Mc Cartney aufgetreten, die das Spiel selbst in den Hintergrund treten ließen. Ein weiterer Grund für Dich den Super Bowl im Fernsehen anzusehen, sind die berühmten Super Bowl Werbungen, die witzig und sehr originell sind.

Der Super Bowl findet meist am ersten Sonntag im Februar statt und ist weltweit eines der größten Sportereignisse. In den Vereinigten Staaten von Amerika erreicht das Super Bowl im Fernsehen regelmäßig die höchsten Einschaltquoten.

Natürlich bekommt der Sieger einen Preis, auch Vince Lombardy Trophy Preis oder Vince Lombardy Trophy genannt. Benannt ist dieser Preis nach Vince Lombardy, dem ehemaligen Trainer der Green Bay Packers, der Mannschaft, die als Erste den Super Bowl gewinnen konnte. Der Vince Lombardy Trophy Preis wird übrigens von Tiffany & Co. hergestellt und hat einen Wert von 25000 US-Dollar.

Das Verliererteam geht nicht leer aus. Beide Teilnehmer des Super Bowl erhalten jeweils einen Anteil von 17,5 Prozent des Ticketkontingents. 5 Prozent des Tigetkontingents erhält das veranstaltende Team und 34,8 Prozent werden auf die restlichen 29 NFL-Teams verteilt. Der Rest des Kontingents wird durch die NFL verlost.

Am Ende des Finales bekommt der wertvollste Spieler des Super Bowls einen Extrapreis, die Pete-Rozelle-Trophy. Die wiederum ist benannt nach Pete Rozelle, dem ehemaligen NFL-Commissioner.

Des Weiteren werden für die Spieler des siegreichen Teams wertvolle Ringe aus Diamanten und Gold, die sogenannten Super Bowls rings, angefertigt. Kopien dieser Ringe sind in Sammlerkreisen und bei den Fans sehr begehrt.

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Olympia-Pleite: Sportler und Schiedsrichter enttäuschen

Für die deutschen Schwimmer ist es jetzt schon die erfolgloseste Bilanz von olympischen Spielen seit 80 Jahren. Denn seit 80 Jahren ist keine deutsche Schwimmmannschaft mehr ohne Medaillen von den olympischen Spielen abgereist.

In diesem Jahr hat selbst die Doppel-Olympiasiegerin von Peking keine Medaille holen können, verpasste über 100-Meter Freistil sogar das Finale. Zumindest durfte sie am 50-Meter Freistil Finale teilnehmen, doch auch hier belegte sie nur den vierten Rang und verpasste somit die Medaille. Doch es ist unfair nur die Schwimmer zu kritisieren. Es gibt reichlich andere Sportarten in denen die deutschen Athleten auch enttäuschen. Ob Timo Boll im Tischtennis, Hambüchen im Turnen oder Nadine Müller im Diskuswerfen, alle sind sie als Medaillenkandidaten in London angereist und haben nichts gewonnen.

Natürlich ist es unfair nur das negative zu beleuchten, und so muss man neben des Debakeln von Britta Steffen und co. auch die schönen Momente hervorheben. Außenseiter wie Lili Schwarzkopf haben uns einige der schönsten Momente dieser Olympiade beschert. Zwischen Himmel und Erde, so kann man wohl das Wechselbad der Gefühle von Lili Schwarzkopf am besten beschreiben.

Die Rheinländerin, verbildlicht die wachsende Verbeamtung des Sportes. Es gibt kaum eine Olympiade in der Geschichte, die zu so viel Aufruhr bezüglich Schiedsrichtern und Fair-Play geführt hat. Erst gab es die vier Nationen im Badminton, die disqualifiziert wurden; dann gab es die vermeintlichen Schiebereien beim Fechten und letztendlich die Disqualifikation und Wiederqualifikation von Lili Schwarzkopf im Siebenkampf.

Sieht man die Sportler im Fernsehen muss man sich wirklich fragen ob dies alles fair ist. Nicht nur, dass diese Sportler das ganze Jahr über trainieren, sondern dann müssen sie in solchen Situationen auch noch ein enormes Nervenkostüm aufweisen. Bei dieser enormen Belastung stellt sich die Frage ob man allzu viel Kritik an den mangelnden Medaillen ausüben sollte, oder vielleicht doch lieber den Sportlern den verdienten Respekt zeugen.

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Juventus Turin

Juventus Turin ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Fußballvereine der Welt und mit jetzt 28 Titeln auch italienischer Rekordmeister. Mit dem Endspielsieg im Europapokal der Landesmeister 1985 gegen den FC Liverpool schaffte Juventus als erstes europäisches Team das Kunststück, alle (damals noch drei) Europapokal-Wettbewerbe gewonnen zu haben.

Insgesamt triumphierte Juve sechs Mal in den kontinentalen Wettbewerben und neun Mal im italienischen Pokal. Der viertreichste und zweitpopulärste Verein der Welt (nach Real Madrid) genießt natürlich vor allem auf dem Stiefel höchste Beliebtheit. Umfragen haben ergeben, dass jeder fünfte Italiener Juve-Anhänger ist. Basis des Erfolgs ist die jahrzehntelange Verbindung zur Fiat-Familie Agnelli. Aktueller Präsident ist Andrea Agnelli. Gegründet wurde „la vecchia signora“ (italienisch für „die Alte Dame“) 1897. Seit 1903 spielt man in den charakteristischen weiß-schwarz gestreiften Trikots.

Die erste Blütezeit erlebten die Turiner von 1931 bis 1935, als sie fünf Mal am Stück den Scudetto, die italienische Meisterschaft, gewannen. Als Giampiero Boniperti 1971 Präsident wurde, stieg die Alte Dame unter Trainer Giovanni Trapattoni zu den ganz großen Namen Europas auf. Torwart-Legende Dino Zoff, Mittelfeld-Genie Michel Platini und Torjäger Paolo Rossi waren in den siebziger und achtziger Jahren stilprägend, Roberto Baggio und Zinedine Zidane in den Neunzigern.

In Erinnerung bleibt aber auch der Manipulationsskandal 2006. Juve-Manager Luciano Moggi hatte in der Saison 2004/05 mehrere Spiele manipuliert und die Meisterschaft quasi erkauft. Die Folgen waren bitter: Aberkennung der Titel 2005 und 2006 und Zwangsabstieg in die Serie B. Juve kehrte zwar sofort wieder zurück ins italienische Oberhaus, tat sich aber lange schwer, an alte Glanzzeiten anzuknüpfen. Erst 2011/12 waren die Turiner wieder ganz oben, wurden ohne eine einzige Niederlage Meister.

Die bekanntesten Spieler der aktuellen Juve-Mannschaft, trainiert von Antonio Conte, sind Torwart Gianluigi Buffon und Mittelfeldlenker Andrea Pirlo. Stürmer Alessandro del Piero, wie die anderen beiden Mitglied des italienischen Weltmeister-Teams 2006, ist eine lebende Legende, denn er ist Rekordspieler und Rekordtorschütze der Vereinsgeschichte. In diesem Sommer sagte er nach fast 20 Jahren endgültig Ciao zu seiner Alten Dame.

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Fußball und Gewalt

In diesen Tagen ist mal wieder von massiver Gewalt in deutschen Stadien zu lesen. Das Niedersachsen-Derby zwischen Braunschweig und Hannover hat gezeigt, dass Stadionkontrollen nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein können. Denn fast das gesamte Spiel über waren Bengalos zu sehen. Anscheinend brodelt und kocht es an allen Ecken und Enden. Doch von wem geht diese Gewalt eigentlich tatsächlich aus?

Die Fans

Die wahren Fans haben gezeigt, dass sie wirklich Fans sind. Sie begeistern das Publikum mit ausgefeilten Choreographien. Ein Stimmungsbild, das deutsche Stadien brauchen. Davon lebt der Fußball. In den Vereinen haben die sogenannten Ultras das sagen, denn sie leben und lieben ihren Verein und sorgen für die Stimmung im Stadion. Doch unter ihnen befinden sich auch gewaltbereite oder gewaltsuchende Fans. Ein explosives Pulverfass, das alle Beteiligten bei „Problemspielen“ auf eine harte Probe stellt.

Die Polizei

Die Polizei sitzt bei deser ganzen Angelegenheit immer zwischen den Stühlen. Sie muss einerseits mit einem Plan am Spieltag auftauchen, auf der anderen Seite darf sie auch nicht wahllos gegen die wahren Fans vorgehen. Wer hier Opfer und Täter ist, stellt sich meistens erst hinterher heraus.

Fazit

Die Gewalt in deutschen Stadien scheint wieder massiv zuzunehmen. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Oft ist nicht das Spiel oder Fußball der Auslöser, sondern die Gesellschaft an sich.

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U21-Europameisterschaft Spielbericht: Israel – Norwegen 2:2

Zum Eröffnungsspiel der U21-Europameisterschaft 2013 standen sich in Netanya Gastgeber Israel und Norwegen gegenüber. Die Nordeuropäer mussten dabei auf Valon Berisha, Markus Henriksen, Joshua King und den Mönchengladbacher Håvard Nordtveit verzichten, die allesamt am Freitag ein WM-Qualifikationsspiel mit der A-Nationalmannschaft in Albanien bestreiten.

Trotz der prominenten Ausfälle bestimmten die Norweger die Anfangsphase, kamen auch aufgrund vieler einfacher Ballverluste Israels zu einigen Chancen. Doch nach einer Viertelstunde stellte ein zweifelhafter Strafstoß für Israel den Spielverlauf auf den Kopf: Nach einem unberechtigten Eckstoß ging Omri Ben Harush im Duell mit dem Braunschweiger Omar Elabdellaoui zu Boden, und der polnische Schiedsrichter Pawel Gil zeigte auf den Punkt. Nir Biton ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur Führung für die Gastgeber.

Norwegen zeigte sich nicht geschockt und kam nur wenige Minuten später zum Ausgleich, als Marcus Pedersen den Ball aus der Drehung im israelischen Tor unterbrachte. Auch in der Folge waren die Skandinavier das bessere Team, doch sowohl Anders Konradsen als auch Jo Inge Berget scheiterten mit ihren Schüssen an der Querlatte und am Pfosten. Kurz vor der Pause griff Referee Gil erneut entscheidend ins Spiel ein, als er dem norwegischen Rechtsverteidiger Vegar Hedenstad wegen einer vermeintlichen Notbremse vom Platz stellte – eine umstrittene Entscheidung.

Die zweite Halbzeit mussten die Norweger somit in Unterzahl antreten, doch war zunächst weiterhin das dominante Team. Konradsen hatte erneut Pech, als sein abgefällter Schuss erneut nur das Aluminium traf. Nach einigen vergebenen Chancen wirkten die Norweger nach etwas mehr als einer Stunde am Ende ihrer Kräfte, und Israel kam nun besser ins Spiel. In der 71. Minute gingen die Gastgeber durch Alon Turgeman erneut in Führung. Trotz der zunehmenden Müdigkeit kam Norwegen in der Folge dennoch noch zu einigen Chancen, scheiterte jedoch am starken Boris Kleiman im israelischen Tor. Erst in der ersten Minute der Nachspielzeit belohnten die Skandinavier sich für ihren hohen Aufwand: Der eingewechselte Harmeet Singh rettete mit seinem platzierten Schuss aus 18 Metern den Norwegern doch noch einen Punkt.

Am Ende war das Unentschieden glücklich für Israel. Norwegen dominierte das Spiel rund 65 Minuten lang, scheiterte jedoch an der eigenen Chancenverwertung und an einigen zweifelhaften Entscheidungen des Unparteiischen. Israel hingegen nutzte seine wenigen Chancen und kann mit dem Remis zufrieden sein.

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Spielbericht FC Arsenal London: FC Liverpool 24.Spieltag

Spielbericht FC Arsenal London: FC Liverpool Premier League 24. Spieltag

Ausgangslage:

Der Tabellen sechste trifft auf den Tabellen siebten, ein Sachverhalt welcher nicht zwangsläufig auf ein absolutes Topspiel hindeutet. Dieser Eindruck ändert sich schnell bei den klangvollen Namen dieser beiden englischen Traditionsclubs. Während Arsenal aktuell vier Punkte von Platz vier und dem damit verbundenen Erreichen des Minimalziels Champions League Qualifikation trennen, hat sich Liverpool in den vergangenen Wochen stark verbessert gezeigt und sich von der unteren Tabellenhälfte in das obere Tabellendrittel gearbeitet. Beide Teams trennen nur drei Punkte, sodass selbst Liverpool bei einem Sieg wieder vom erstmaligen Erreichen der „Top 4“ seit der Saison 2008/2009 träume dürfte. Dementsprechend ist für Brisanz gesorgt. Das Hinspiel gewannen die Gunners in Anfield mit 0:2.

Nebenerscheinungen:

Bei Arsenal stehen, wie gewohnt, die beiden deutschen Nationalspieler Per Mertesacker und Lukas Podolski in der Startformation. Insbesondere der Ex-Kölner, in London bereits „Pogoalski“ genannt, trat in den vergangenen Wochen sehr effektiv in Erscheinung. Insbesondere im Nachholspiel des 19. Spieltags am vergangenen Mittwoch gegen den Lokalkontrahenten West Ham United ließ Prinz Poldi sein ganzes Können aufblitzen und wusste mit einem Tor und drei Assists zu überzeugen.

Mannschaftsaufstellung/ Spielsysteme:

Der Gastgeber von der Themse im gewohnten 4-2-3-1 mit demselben Personal wie zuletzt im Nachholspiel gegen West Ham. Die Gäste aus Liverpool traten im gewohnten 4-3-3 an und konnten wieder auf Stammtorwart Pepe Reina zurückgreifen der seinen Stellvertreter Bradley Jones, nach auskuriertem Nasenbeinbruch, wieder ablöste.

Spielverlauf:

Arsenal war in der Anfangsphase um Spielkontrolle bemüht während sich Liverpool erst einmal in die eigene Hälfte zurück zog um bei Ballgewinn blitzschnell umzuschalten und über Konter schnell vor das Tor der Gunners zu kommen. Der Plan von Brendan Rodgers ging bereits in der 5. Spielminute voll auf als Sagna auf dem glitschigen Boden ausrutschte und so das Zuspiel von Suarez in den Lauf auf Johnsen ermöglichte. Johnsen`s Hereingabe konnte Sturridge noch nicht verwerten, doch den abgeblockten Ball verarbeitete Henderson mit viel Übersicht zum Assist auf Suarez, welcher den selbst eingeleiteten Spielzug zum 0:1 verwerten konnte. In der Folge konnte Arsenal das Spiel an sich reißen und trat durchaus dominant auf wodurch sie in der Folge nach schönen Kombinationen auch zu Chancen kamen, nachdem Walcott sowohl in der 6. Minute als auch in der 18. Minute den Ausgleich auf dem Fuß hatte und an Reina im Tor der Reds scheiterte, scheiterte Giroud in der 12. Minute an der eigenen Präzision. Doch auch Liverpool erarbeitete sich durch Ballgewinne, welche allen voran über eine dominante Zweikampfführung (63% gewonnene Zweikämpfe in Minute 14.) zustande kamen, immer wieder Chancen über präzise zu Ende gespielte Konter. So kamen sowohl erneut Sturridge (11. Minute) und Suarez (29. Minute) zu guten Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde kam Liverpool immer besser ins Spiel und hielt den Ball deutlich länger in den eigenen Reihen, welches sich dann auch im Ballbesitz (51% gegen Ende der ersten Halbzeit) widerspiegelte. So sprangen Folge richtig zwei weitere Großchancen für die Reds heraus. Erst war es Agger der nach einer Gerrad Ecke mit dem Kopf an Podolski auf der Torlinie scheiterte, dann Henderson mit einem Lobversuch nach Steilpass von Downing. Auffällig in der ersten Halbzeit das Spielsystem von Liverpool: Das gewohnte 4-3-3 verwandelte sich bei Ballbesitz Arsenal in ein 4-5-1 in welchem besonders Suarez mit Ballgewinnen auf der linken Seite weit in der eigenen Hälfte glänzte und von dieser Position mehrere gefährliche Angriffe Liverpools injizierte. Immer wieder schafften es Johnsen und Suarez Arsenals Kurzpassspiel zu unterbinden und ihrerseits Angriffe vorzutragen.

Halbzeit 2

Arsenal versuchte mit Beginn der 2. Halbzeit das Spiel wieder an sich zu reißen und Liverpool unter Druck zu setzen. Nach fahrigem Beginn beider Teams gelang dies auch. Ein Kopfball von Walcott nach Podolski Flanke verfehlte das Ziel noch knapp. Als sich Arsenal gerade dem Tor der Reds näherte, konterten diese eiskalt. Henderson bekam den Ball in Strafraumnähe und nahm es mit der gesamten Arsenal Verteidigung auf. Was unmöglich erschien passierte. Nachdem sein erster Versuch im letzten Moment von André Santos geblockt wurde, konnte er den Rebound an Szczesny vorbei im Tor unterbringen. Doch direkt nach der 2:0 Führung der Reds, dasselbe Bild wie zu Beginn der zweiten Hälfte. Arsenal schaffte es über präzise Kombinationen Liverpool in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Letztlich musste allerdings eine Standartsituation zum Anschlusstreffer erhalten. Nach Foul an Walcott auf halb rechter Position verwandelte Giroud die Freistoßflanke von Wilshere per Kopf zum 1:2 Anschlusstreffer für Arsenal. Die Gunners, jetzt auch unermüdlich angepeitscht von den eigenen Fans im heimischen Emirates, rannten jetzt an und ließen keine Konterchancen für die Gäste mehr zu. Das lag vor allen daran, dass das gefürchtete Kurzpassspiel der Londoner nun präziser und flüssiger funktionierte, Liverpool kam zu diesem Zeitpunkt, Mitte der zweiten Halbzeit, nicht mehr zu Ballgewinnen und somit nicht mehr zu eigenen Angriffen. So kamen die Gunners folgerichtig in der 67.Minute zum Ausgleich. Nach einer gelungenen Ballstafette über Sagna, Wilshere und Giroud war es letztendlich Walcott der mit einem strammen Rechtsschuss ins linke untere Toreck für den vielbejubelten Ausgleich sorgte. Doch Arsenal gab sich mit dem Unentschieden nicht zufrieden und so war es wieder Walcott aus ähnlicher Position, der diesmal knap unten rechts am Tor vorbei zielte. Liverpools Coach Brendan Rogers reagierte auf Arsenals Drangphase und brachte den gelernten Linksverteidiger José Enrique für Stoßstürmer Daniel Sturridge. Dieser hatte in der zweiten Halbzeit aufgrund mangelnder Offensivaktionen seiner Mannschaft keine Bindung mehr zum Spiel. Rodgers reagierte mit diesem Wechsel besonders auf die Entstehung der beiden Gegentore, denn beide entstanden über Liverpools linke Abwehrseite. Die Seite auf welcher in der 1. Halbzeit Johnsen und Suarez den formstarken Walcott ein ums andere Mal ausbremsten. Suarez wechselte in die Spitze und übernahm so die Position von Sturridge. Liverpool gewann durch diese Maßnahme wieder etwas an Stabilität und konnte sich Standartsituationen erarbeiten. Jedoch kam Arsenal nach zwei Liverpool Ecken zu gefährlichen Kontern und darüber hinaus auch zum Torabschluss. Doch sowohl Cazorla, sein Schuss verfehlte das Tor knapp, als auch Giroud, Reina war zur Stelle, scheiterten. Die letzte Chance für Arsenal doch noch drei Punkte mitzunehmen vergab wiederum Giroud der nach Hereingabe von Podolski den Ball nicht richtig traf und dementsprechend nicht im Gehäuse der Reds unterbringen konnte. Danach war Liverpool noch mal dran und kam durch Entlastungsangriffe nochmals zu guten Gelegenheiten, doch der stets gefährliche Suarez zielt entweder zu ungenau (88. Minute), wurde geblockt (91. Minute) oder fand an Arsenal Keeper Szczesny seinen Meister (94. Minute).

Fazit:

Aufgrund der Spielanteile als auch der Anzahl an klaren Torchancen ein durchaus gerechtes Remis zwischen diesen beiden Teams, von denen keines wirklich glücklich sein wird, da beide den erhofften Anschluss die Champions League Qualifikations-Plätze verpassten. Liverpool in Halbzeit 1 mit einer hohen Quote an gewonnen Zweikämpfen was sich vor allem in einer hohen Anzahl an Balleroberungen und daraus resultierenden Kontern widerspiegelte, übernahm gegen Ende der 1. Halbzeit durchaus souverän das Kommando im Emirates und hatte ein ordentliches Chancenplus wodurch selbst die 0:2 Führung gerechtfertigt war. Nachdem Arsenal aber zur 2. Halbzeit deutlich ballsicherer auftrat, keine Konter mehr zuließ und Liverpool phasenweise in das letzte Spieldrittel einschnürte kamen die Londoner durchaus verdient zum Ausgleich und lange sah es so aus als könnten sie das Spiel noch vollends drehen, dieses wäre dem Spielverlauf jedoch nicht gerecht geworden.

Spieler des Spiels:

Jordan Henderson machte mit einem Assist und einem Tor auf sich aufmerksam. Der englische U21 Nationalspieler zeigte eine grandiose Übersicht in der turbulenten Entstehung des 1:0 Führungstreffers durch Luis Suarez und glänzte mit seinem Sololauf sowie seiner Durchsetzungsfähigkeit beim 2:0. Ansonsten war er präsent als Balleroberer und verteilte die Bälle um Offensivspiel ordentlich.

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Trial – Motorsport der besonderen Art

Motorsport ist nicht gleich Motorsport. Eine besonders reizvolle Sparte ist das Trial. Trial kommt aus dem englischen und wird mit „versuchen, probieren“ übersetzt. Und genau dies machen die Trialpiloten wenn Sie auf ihren Motorrädern stehen. Jawohl, sie stehen. Die kleinsten der Kleinen fangen gerade mal damit an wenn sie sicher Fahrradfahren können. Dafür steht Ihnen eine 50 Kubikmaschine mit Automatikgetriebe zur Verfügung. Danach steigern sich die Kinder und Jugendlichen über 80 Kubik bis zu 125 Kubik hoch. Erwachsene die den Sport betreiben fahren in der Regel mit 125 bis 250 Kubik.

Beim Trialsport geht es nicht um Schnelligkeit sondern um Geschicklichkeit. Die Strecken die es zu bewältigen gibt werden Sektionen genannt und bestehen aus natürlichen und künstlichen Hindernissen. So gilt es z. B. Hügel bergauf- und bergab zu fahren, enge Kurven zu bewältigen, Bachläufe zu überqueren oder auf hohe Steine zu kommen. Als künstliche Hindernisse finden sich Kabeltrommeln und Betonröhren in den Sektionen. Der Trialfahrer muss eine Sektion von Anfang bis Ende fahren und dabei versuchen, möglichst wenig seine Füße zu Hilfe zu nehmen. Setzt er doch einen Fuß auf den Boden, erhält er Strafpunkte. Die höchste Strafpunktzahl ist fünf. Ein Trialwettbewerb wird mit drei bis vier Runden mit jeweils ca. sieben Sektionen durchgeführt. Am Ende ist der Sieger, der am wenigsten Punkte hat. Um möglichst wenig Füße zu setzen, muss der Trialfahrer seinen Körper und sein Motorrad beherrschen um beides in Einklang zu bringen. Mit geschultem Auge spähen die Trialer die günstigste Fahrspur aus. Durch ein scheinbar perfektes Zusammenspiel von Gasgeben und Körpereinsatz bewältigen Sie steile Hindernisse.